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68. Musikfest ION: Spuren

Das internationale Festival Geistlicher Musik in Nürnberg
Unter neuer künstlerischer Leitung von Moritz Puschke und mit neuem Namen geht die Internationale Orgelwoche Nürnberg in die 68. Runde. In dieser begibt sich das Musikfest ION auf die Suche nach Spuren des reichen Kulturerbes der Stadt. Dabei hat das Internationale Festival für Geistliche Musik die Zukunft stets im Blick. Das zeigt sich schon bei der Eröffnung: 250 Nürnberger Schulkinder musizieren gemeinsam Bach, bevor die IONacht zu Kirchenkonzerten und zum Flanieren durch die Innenstadt einlädt. Die folgenden Festivaltage bringen dann einen Reigen festlicher Konzerte mit herausragenden Künstlern wie der Starsopranistin Anna Prohaska, dem Kammerchor Stuttgart, dem gefeierten britischen Vokalensemble VOCES8, dem Windsbacher Knabenchor sowie dem Dresdner Kammerchor.

Zeitraum: 28.06.–13.07.2019
Ort: diverse Orte, Nürnberg

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Das Reichsparteitagsgelände im Krieg

Gefangenschaft, Massenmord und Zwangsarbeit
Die Ausstellung geht der weitgehend unbekannten Geschichte des Reichsparteitagsgeländes im Zweiten Weltkrieg nach. Während die Bilder der Reichsparteitage weltweit Berühmtheit erlangten, ist die Umnutzung des Areals als Kriegsgefangenen und Zwangsarbeiterlager zwischen 1939 und 1945 in Vergessenheit geraten.

Die unfreiwillig in die Lager gebrachten Menschen und ihre Erfahrungen stehen im Mittelpunkt der Ausstellung. Eine Vielzahl von Fotos, Zeichnungen, Briefen, Erinnerungen und persönlichen Dokumenten aus Privatbesitz zeigt die Sicht der Betroffenen auf ihre Gefangenschaft, den "Arbeitseinsatz" und die Trennung von der Familie. Biografien einzelner Kriegsgefangener und ziviler Zwangsarbeiter bringen individuelle Schicksale nahe und legen eindrücklich Zeugnis davon ab, dass das Reichsparteitagsgelände im Zweiten Weltkrieg in die rassistische Kriegsführung und nationalsozialistische Vernichtungspolitik eingebunden war.

Zeitraum: bis 02.02.2020
Ort: Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände, Bayernstraße 110, 90478 Nürnberg
Öffnungszeiten: Mo–Fr 8-18 Uhr; Sa+So 10–18 Uhr
Eintritt: frei

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GLUCKVibration

Instrumentale Faszination seit 300 Jahren
Christoph Willibald Gluck war von Jugend auf begeistert von den Klängen "gestimmter Gläser" – und offenbar ein Virtuose auf der Glasharfe, deren Erfindung ihm sogar hier und da zugeschrieben wurde. Die Vibraphonistin und Kulturpreisträgerin der Stadt Nürnberg Izabella Effenberg und das international gefeierte GlassDuo verführen ihr Publikum – gemeinsam mit dem Ensemble in Residence II der Nürnberger MetropolMusik – zum Genuss von taktil erzeugten sphärischen Klängen, die heute fast nur noch elektronisch zu haben sind… Ein Fest für Ohren und Augen!

Datum: 03.07.2019, 20:00 Uhr
Ort: Tafelhalle, GLUCKWerkstatt, Äußere Sulzbacher Str. 62, 90491 Nürnberg
Eintritt: € 20,90

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Ein Prozess der Superlative. Der Luppe-Streicher-Prozess 1925

Vortrag
Er war ein Prozess der Superlative und blieb trotzdem vergleichsweise unbekannt: Der Beleidigungsprozess, den der liberale Nürnberger Oberbürgermeister Hermann Luppe gegen den späteren "Frankenführer" Julius Streicher führte. Wie in einem Brennglas bündeln sich in diesem Prozess von 1925 Zeitgeist und politische Kultur im Nürnberg der Weimarer Republik. Die Öffentlichkeitsstrategie der jungen Nationalsozialisten, die besonders aus gezielten Tabubrüchen, Provokationen und Verleumdungen des politischen Gegners bestand, weist dabei aber auch eine erkennbare Ähnlichkeit mit der Gegenwart auf.

Die Historikerin Kerstin Gardill, die auch die Moderation des Gesprächs übernimmt, ordnet mit einem Impulsreferat die Relevanz des Gerichtsverfahrens historisch ein. Ewald Behrschmidt, Vizepräsident des Oberlandesgerichts a. D., erläutert die Dimension der juristischen Mechanismen. Dr. Daniel Roos macht sichtbar, wie die Nationalsozialisten diesen Prozess benutzten, um öffentlichkeitswirksam ihre perfide Hetze zu betreiben und die sogenannten etablierten politischen Eliten unglaubwürdig zu machen.

Datum: 27.06.2019, 19:00 Uhr
Ort: Memorium Nürnberger Prozesse, Saal 600, Bärenschanzstr. 72
Eintritt: frei

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Franz Marc auf dem Weg zum Blauen Reiter

Skizzenbücher
Franz Marc, einer der bedeutendsten Maler des Expressionismus in Deutschland, war 1912 Mitherausgeber des Almanachs "Der Blaue Reiter". Das Germanische Nationalmuseum erwarb 1982 aus dem Nachlass des Künstlers 26 von 32 Skizzenbüchern. Diese Nürnberger Gruppe stellt mit 603 Zeichnungen auf 523 Blättern den umfangreichsten Teilbestand in Marcs zeichnerischem Werk dar. Sie zählt zu den Kostbarkeiten der Graphischen Sammlung.

Zeitraum: bis 01.09.2019
Ort: Germanisches Nationalmuseum, Kartäusergasse 1, 90402 Nürnberg
Öffnungszeiten: Di–So 10–18 Uhr; Mi 10–20 Uhr
Eintritt: € 8,-/5,-

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Abenteuer Forschung. Entdecken Sie, was wir entdecken!

Ausstellung
Als Schaufenster der Wissenschaft bietet das Germanische Nationalmuseum einen Blick hinter die Kulissen eines kulturhistorischen Forschungsmuseums. Welche Fragen treiben die WissenschaftlerInnen um? Mit welchen geisteswissenschaftlichen und kunsttechnologischen Methoden kommen sie den Geheimnissen auf die Spur?

Die Ausstellung präsentiert zum ersten Mal die faszinierende Vielfalt musealer Forschung. Sie führt von der emotionalen Erfahrung des "Objekts als Rätsel" über die alltägliche Museumsarbeit hin zu strategischen Überlegungen beispielsweise zur Digitalisierung. Anhand prägnanter Themen und jüngst beforschter Objekte wird die Verzahnung von kulturhistorischer und kunsttechnologischer Forschung am Germanischen Nationalmuseum vorgestellt. Erleben Sie selbst die Freude am kritischen Hinterfragen alter Objekte aus stets neuen Perspektiven.

Zeitraum: 27.06.2019–06.01.2020
Ort: Germanisches Nationalmuseum, Kartäusergasse 1, 90402 Nürnberg
Öffnungszeiten: Di–So 10-18 Uhr, Mi 10–21 Uhr
Eintritt: € 8,-/5,-

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50 Jahre Mondlandung – 50 Jahre Lüge?

Was wäre, wenn die Mondlandung wirklich nie stattgefunden hätte?
Am 20. Juli 1969 landeten die Astronauten der Apollo-11-Mission auf dem Mond. Neil Armstrong und Buzz Aldrin waren die ersten Menschen, die einen anderen Himmelskörper betreten haben. Aber was wäre, wenn das niemals so stattgefunden hätte? Auch 50 Jahre später gibt es immer noch Menschen, die der Meinung sind, dass die bemannten Mondlandungen nur vorgetäuscht waren. Die Frage nach dem "Was wäre wenn?" ist eine der zentralen Fragen der wissenschaftlichen Methodik. In diesem Vortrag geht der Referent daher genau dieser Frage nach: Was wäre, wenn die Mondlandung wirklich nur eine Täuschung gewesen wäre? Was würde daraus folgen und wie realistisch ist es, dass dieses historische Ereignis tatsächlich nie passiert ist?

Datum: 02.07.2019, 19:30 Uhr
Ort: Nicolaus-Copernicus-Planetarium, Am Plärrer 41, 90429 Nürnberg
Eintritt: € 7,50/5,00

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Gemeinschaftshaus.Neu.Machen

Online-Bürgerbeteiligung für das neue Gemeinschaftshauses Langwasser
Teilen Sie uns online von 24.06. bis 26.07. Ihre Wünsche und Ideen für das neue Gemeinschaftshaus Langwasser mit!

Gemeinsam mit Ihnen möchten wir das zukünftige Angebot des kulturellen Zentrums Langwassers gestalten. Welches Programm wünschen Sie sich? Was braucht es, damit Sie sich vor Ort wohlfühlen? Und wie können wir Sie dabei unterstützen, selbst Aktivitäten zu starten?

Neben der Online-Bürgerbeteiligung gibt es viele weitere Aktionen im Stadtteil. Alle Informationen zum Beteiligungsprozess, finden Sie auf onlinebeteiligung.nuernberg.de.

Zeitraum: bis 26.07.2019

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Sonja Och: Oh, how I miss you so

Fotoausstellung
USA, Missouri, Clinton: Die 25-jährige Nisha sitzt ihre Haftstrafe im Henry County Gefängnis ab. Sie ist angeklagt, einer Frau die Nase während eines heftigen Streites abgebissen zu haben. Beide Frauen standen unter Drogeneinfluss. Drei Wochen bevor Nisha ins Gefängnis gehen musste, brachte sie ihre Tochter Lyla zur Welt. Seitdem sind acht Monate vergangen, während denen Nisha ihr Baby nicht anfassen und nur über einen Monitor sehen durfte.

Die Fotojournalistin Sonja Och erzählt uns in eindringlichen Bildern die Geschichte der jungen Nisha. Am So, 30. Juni um 12.00 Uhr findet in unserem Projektraum ein Künstlergespräch mit der Fotografin statt.

Zeitraum: bis 28.07.2019
Ort: Fotoszene Nürnberg e. V., im Atelier- und Galeriehaus Defet (Galerieeingang im EG), Gustav-Adolf-Straße 33, 90439 Nürnberg
Öffnungszeiten: Sa+So von 12-15 Uhr

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