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Nürnberg-Schriftzug gesucht

Kunstwettbewerb
Haben Sie schon einmal mit dem Schiff in Nürnberg angelegt? Im Hafen soll künftig ein neuer "Nürnberg"-Schriftzug die Kreuzfahrtgäste begrüßen. Die Stadt lobt dazu einen Kunstwettbewerb aus. Künstler können sich bis Mitte Februar bewerben.

Zeitraum: bis 14.02.2020

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Strawinsky

Choreografien von Douglas Lee (Petruschka) und Goyo Montero (Sacre)
Furioses Frühlingsopfer und ekstatische Puppen: Der neue Ballettabend steht ganz im Zeichen der wegweisenden Ballettmusik von Igor Strawinsky. In "Petruschka" werden Puppen zu unheimlichem Leben erweckt. Der russische Jahrmarkt als Kulisse für eine Geschichte über Eifersucht und Raserei, Realität und dämonische Fantasie. Nach "Dolls Songs" erarbeitet der international gefragte Choreograf Douglas Lee bereits zum zweiten Mal für die Nürnberger Compagnie eine Choreografie. "Le Sacre du Printemps" provoziert mit der Darstellung eines archaischen Rituals, in dem eine Frau dem Fruchtbarkeitsgott geopfert wird, um die Kräfte der Natur günstig zu stimmen. Goyo Montero stellt sich der Herausforderung, diesem eindrucksvollen Stoff der (Ballett-) Geschichte eine eigene Interpretation zu widmen.

Zeitraum: bis 06.03.2020
Ort: Staatstheater Nürnberg, Richard-Wagner Platz 2-10, 90443 Nürnberg
Eintritt: ab 10,60 Euro

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Curtis & Co. – dance affairs: Madame Bovary, it's me too

Sex, Tanz und Sehnsucht – ein Tanztheater im Sinne von Gustave Flaubert
Madame Bovary sei ein Roman über das Nichts und über die Langeweile – so hat zumindest Gustave Flaubert sein Meisterwerk aus dem Jahr 1856 einmal beschrieben. Es geht um die ewige Suche nach einem erfüllteren, aufregenderen Leben und die Sehnsucht dem Alltäglichen zu entfliehen. Zwischenmenschliche Beziehungen, Sexualität, Tabus und "No-gos" von damals und heute werden ausgelotet.

In der Choreografie von Susanna Curtis erkunden zwei Frauen und drei Männer ihr Verhalten in einer Welt, die durch political correctness, gender fluidity und #MeToo geprägt ist.

Zeitraum: 30.01.–22.02.2020
Ort: Tafelhalle, Äußere Sulzbacherstr. 62, 90491 Nürnberg
Eintritt: 13,-/8,- Euro (Vorverkauf), 16,-10,- Euro (Abendkasse)

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Weimarer Republik: Nürnberg 1918–1933

Ausstellung
Die Weimarer Jahre waren für Deutschland eine in vielerlei Hinsicht ambivalente und prägende Zeit. Die Widersprüchlichkeit und Modernität dieser Epoche spiegelt sich auch in der Geschichte Nürnbergs. Die Ausstellung widmet sich der ganzen Vielfalt und Problematik der Entwicklung Nürnbergs in den Jahren 1918 bis 1933.

Zeitraum: bis 26.04.2020
Ort: Stadtarchiv Nürnberg, Norishalle, Marientorgraben 8, 90402 Nürnberg
Eintritt: frei

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Manon

Oper von Jules Massenet
Sie ist jung und soll wegen ihrer ausgeprägten Vorliebe für das Vergnügen ins Kloster. Keine rosigen Aussichten also für Manon, die sich beim Pferdewechsel auf der Poststation an dem Luxus der Damen nicht satt sehen kann. Des Grieux dagegen kann seine Augen nicht mehr von ihr abwenden: Eigentlich ist er auf dem Weg zu seinem Vater, er macht jedoch Manon eine spontane Liebeserklärung und flieht mit ihr nach Paris. Was wie ein romantisches Abenteuer beginnt, endet fünf Akte später in einer Tragödie.

Das Schicksal der jungen Manon interessierte seit dem Erscheinen des Romans von Abbé Prévost 1731 Leser*innen in ganz Europa. Jules Massenet zeichnet in seiner opéra-comique nicht nur die verschiedenen Stationen ihrer jungen Liebe nach, sondern entwirft auch mit vielen kleinen Charakteren und Situationen ein lebendiges Sittengemälde der Gesellschaft. In französischer Sprache mit dt. und engl. Übertiteln.

Zeitraum: bis 10.04.2020
Ort: Staatstheater Nürnberg, Opernhaus, Richard-Wagner-Platz 2-10, 90443 Nürnberg
Eintritt: 10,00 bis 65,10 Euro

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UnterDruck

Ausstellung
Der Titel der Ausstellung kann auf der einen Seite als Einladung zu Wort- und Gedankenspielen verstanden werden, so beispielsweise zu der Situation des Borgo Ensembles und der Printmedien allgemein. Auf der anderen Seite lotet die Ausstellung mit zahlreichen Künstlern aber auch die vielfältigen und spannenden Facetten des grafischen Handdrucks aus.

Zur Eröffnung zeigt Christian Oberlander ein Video zum Thema der Ausstellung mit einer ächzenden Druckmaschine (Heidelberger Zylinder aus dem Jahr 1960) und Bezug zur aktuellen Situation bei den Nürnberger Nachrichten.

Zeitraum: bis 15.02.2020
Ort: Borgo Ensemble, Holzschuherstraße 8, 90439 Nürnberg
Öffnungszeiten: So. und Sa. 15–19 Uhr
Eintritt: frei

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Michael Wolgemut – mehr als Dürers Lehrer

Ausstellung
Der Nürnberger Malerunternehmer Michael Wolgemut (1434/37–1519) stand lange im Schatten seines übermächtigen Schülers Albrecht Dürer. Die Ausstellung rückt die Produktion seiner Werkstatt in ein neues Licht. Durch die Kooperation mit zahlreichen Mitarbeitern und Subunternehmern gelang es Wolgemut, einen der führenden Betriebe auf dem überregionalen Markt für Tafelmalerei zu etablieren. Einen einzigartigen Einblick in seinen Werkstattbetrieb bietet ein geschlossen erhaltener Bestand an Handzeichnungen in der Universitätsbibliothek Erlangen. Denn Wolgemut war weitaus mehr als nur Dürers Lehrer.

Zeitraum: bis 22.03.2020
Ort: Albrecht-Dürer-Haus (und weitere Orte), Albrecht-Dürer-Straße 39, 90403 Nürnberg
Öffnungszeiten: Di, Mi, Fr 10–17 Uhr, Do 10–20 Uhr, Sa+So 10–18 Uhr, in der Zeit des Christkindlesmarktes auch Mo 10–17 Uhr
Eintritt: € 6,00/1,50

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Blues will eat – Das Festival

Die Nürnberger Bluesszene ist groß, gut und hat eine über 40-jährige Tradition. Das ist möglich, weil die Franken den Blues angenommen haben und ihn irgendwie halt mögen. Das Musikspektrum des Festivals wurde im Lauf der Jahre ständig erweitert. So treten inzwischen neben klassischen Bluesbands auch Bands auf, die bluesverwandte Stilrichtungen wie New Orleans Jazz, Swing, Rock‘n Roll, Rock und Soul repräsentieren. Das Prinzip des Festivals ist es eine bunte Mischung aus bekannten und unbekannten Bands zu präsentieren, d.h. neben den alten Hasen auch Newcomer- Bands die Chance zu geben, vor großem Publikum zu spielen. Auch wenn inzwischen eine Vielzahl von Bands aus allen Regionen Deutschlands zu Gast sind, so ist es doch in erster Linie ein fränkisches Fest - und so soll es auch bleiben!

Datum: 01.02.2020, 19:00 Uhr
Ort: Z-Bau, Frankenstraße 200, 90461 Nürnberg
Eintritt: € 25,-

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Regina Schmeken: Blutiger Boden. Die Tatorte des NSU

Fotoausstellung
Von 2013 bis 2016 fotografierte die Fotokünstlerin Regina Schmeken die Tatorte des NSU. Die großformatigen Schwarzweißaufnahmen sind ab Herbst 2019 im Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände zu sehen und zeigen die verstörende Normalität der Schauplätze von Hass und Gewalt inmitten deutscher Städte – auch in Nürnberg.

Für Regina Schmeken ist die Ausstellung ein Versuch, die Fassungslosigkeit, die Ratlosigkeit, die Ohnmacht aber auch die Wut zu kanalisieren und umzusetzen und das Gedenken an die Ermordeten aufrecht zu erhalten. Ihre Bilder nehmen uns mit an die Tatorte, sie versuchen das Ungeheuerliche zu reflektieren und rufen in Erinnerung: Die Attentate waren nicht allein Angriffe auf unsere Mitbürger, es waren Angriffe auf universelle Menschenrechte und damit auf unsere Gesellschaft.

Zeitraum: bis 23.02.2020
Ort: Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände, Bayernstraße 110, 90478 Nürnberg
Öffnungszeiten: Mo–Fr 9–18 Uhr, Sa+So 10–18 Uhr
Eintritt: frei

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Faces

Fotoausstellung
Gerade wenn wir auf Reisen gehen, sehen wir die Welt plötzlich aus ganz anderen Blickwinkeln und mit anderen Augen. Treffen wir dabei Menschen, die freundlich und offen sind, lassen wir uns gerne auf das Abenteuer einer Begegnung mit allen Sinnen ein. Acht FotografInnen der fotoszene nürnberg e.V. haben Porträts von Menschen gemacht, die sie unterwegs kennengelernt haben. Die Ausstellung "faces" lädt zur Entdeckungsreise in die Welt der fotografischen Porträtkunst ein. Es erwartet die Besucher wie immer eine spannende und überraschende Ausstellung.

Zeitraum: bis 09.02.2020
Ort: Im Atelier- und Galeriehaus Defet, Galerieeingang im EG, Gustav-Adolf-Straße 33, 90439 Nürnberg
Öffnungszeiten: Sa. und So. 12–15 Uhr; So. 1.12.2019 von 14–19 Uhr

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West Side Story

Musical von Leonard Bernstein
Die Idee, Shakespeares "Romeo und Julia" nach New York zu verlegen und den Konflikt in einen Bandenkrieg zwischen eingewanderten Puertoricanern und selbsternannten Amerikanern zu verwandeln, war sicherlich ein Geniestreich. Ebenso wichtig aber war die Entscheidung, die Geschichte als Musical zu erzählen. Mit der kongenialen Musik von Leonard Bernstein wird die Tragödie ins Hier und Jetzt katapultiert. Sie verdeutlicht, dass diese junge Liebe vielerorts auch heute noch keine Chance hätte. Bernsteins "West Side Story" ist ein Klassiker; mitreißend, berührend, aktuell. In der Regie und Choreografie von Melissa King kehrt das Musical nun nach langer Zeit auf die Bühne des Staatstheaters zurück.

Zeitraum: bis 18.07.2020
Ort: Staatstheater Nürnberg, Opernhaus, Richard-Wagner Platz 2-10, 90443 Nürnberg
Eintritt: ab 10,60 Euro

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Mäc Härder: Wir haben nicht gegoogelt, wir haben überlegt

Kabarett
Mäc Härder zeigt, wie sich die Welt die letzten 30 Jahre verändert hat. Wir hetzen durchs Leben, ob wir 20 oder 60 Jahre alt sind. Selbst 80-jährige hängen mittlerweile genervt am Smartphone rum. Wenn wir irgendetwas nicht wissen, schauen wir sofort im Computer oder im Handy nach. Immer liegt ein Zettel auf dem Küchen- oder Schreibtisch mit Dingen, die zu erledigen sind. Wenn man sich die Weltgeschichte anschaut, fragt man sich wofür?

Das Römische Reich ging unter, das Mongolenreich ging unter und das Tausendjährige Reich dauerte nur zwölf Jahre. Wir schicken Waffen in großen Mengen in den Nahen Osten und als Antwort kriegen wir sie in kleiner Dosis wieder zurück. Es gleicht sich doch sowieso alles aus: Stadtbewohner lesen „Landlust“ und Geländewagen fahren in Innenstädten herum.

Verbringen Sie einen entspannten Abend mit Mäc Härder, der fränkischen Frohnatur und dem Wohltäter des treffenden Wortspiels. Sein aktuelles Programm kann Spuren von Tiefsinn enthalten.

Datum: 30.01.2020, 20:00 Uhr
Weitere Termine: 31.01., 20 Uhr
Ort: nürnberger burgtheater, Füll 13, 90403 Nürnberg
Eintritt: 19,70/15,30 Euro (Vorverkauf); 21,-/17,- (Abendkasse)

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Oliver Steller singt und spricht Robert Gernhardt: hell & schnell

Robert Gernhardt wurde am selben Tag geboren wie Heine und Heino. Als Gernhardt der Heine-Preis verliehen wird, frotzelt Loriot, er solle mal nachsehen, ob da nicht Heino-Preis drunter stehen würde. Der rote Faden des Abends ist das Leben Robert Gernhardts, der als Kind von Estland nach Posen übersiedelt und nach dem Krieg auf Umwegen nach Göttingen flieht. In den 60ern hockt er auf Apfelsinen-Kisten, ist aber weitestgehend unpolitisch, schreibt in den 70ern für Otto Waalkes, gründet in den 80ern die Satirezeitschrift Titanic und wird in den 90ern mit Preisen überhäuft.

Oliver Steller hat in diesem Programm viele Gedichte vertont. Sein lyrischer Plauderton führt durch den Abend und macht Robert Gernhardt zu einem Gesamtkunstwerk, das heiter und unterhaltsam, aber auch sehr tiefsinnig ist!

Datum: 29.01.2020, 19:30 Uhr
Ort: Hubertussaal, Dianastr. 28, 90441 Nürnberg
Eintritt: 19,50/15,50 Euro (Vorverkauf); 22,-/18,- Euro (Abendkasse)

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Downloads zur Medienpädagogik und Mediendidaktik

An alle Lehrkräfte und an digitaler Bildung Interessierten: Alle Kubiss-Veranstaltungen im Rahmen des Nürnberger Digital Festivals stehen nun zum Download bereit (Vorträge und Linklisten).

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