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9. Türkisch-Deutsche Literaturtage

Schwerpunktthema
Die Veranstalter haben die Literaturtage in der Villa Leon diesmal unter das Motto "Exil" gestellt, das angesichts aktueller politischer Entwicklungen für etliche Autor/innen und Journalist/innen aus der Türkei ein hochaktuelles Thema geworden ist.

Das literarische Programm bietet dieses Jahr vielfältige Möglichkeiten, miteinander ins Gespräch zu kommen. Mit Ahmet Ümit kommt ein Protagonist der kritischen Kriminalliteratur nach Nürnberg. Barbaros Altu? gilt als literarischer Vertreter der jungen Erwachsenen und Jugendlichen in der Türkei, die versuchen, ein selbstbestimmtes Leben unter einer zunehmend autoritären Regierung zu führen. P?nar Selek ist feministische Autorin und Soziologin, sie lebt seit einigen Jahren im französischen Exil. Der Kölner Selim Özdo?an begibt sich in seinen Romanen auf die literarische Suche nach deutsch-türkischer Heimat. Gesprächsanlässe sind also vorhanden – lassen Sie sich darauf ein!

Zeitraum: 24.11.–26.11.2017
Ort: Villa Leon, Philipp-Koerber-Weg 1, 90439 Nürnberg
Eintritt: frei

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BOESE

Fotoausstellung
Gut und Böse bedingen sich wie Licht und Schatten, eines von beiden kann niemals für sich alleine stehen. Das klingt vielleicht etwas naiv, aber die entscheidende Wertung darüber wird einzig über unser Bewusstsein gesteuert. Religion, Ethik und vereinbarte Gesetze bieten uns hierzu gültige und tradierte Wertemuster an. Die individuelle Justierung wird durch Erziehung, Herkunft und das kulturelle Umfeld definiert. Kann man dies auch mit Fotos darstellen? Sind wir nicht mit Bildern zu diesem Thema bereits überflutet worden oder gar vollkommen abgestumpft, gelangweilt?

Mitglieder der fotoszene nürnberg e.V. haben sich mit dem Thema BOESE beschäftigt und es vielseitig visualisiert. Die hier vorgestellten außergewöhnlichen Bildmomente erzählen individuelle Geschichten, hinterfragen Klischees oder inszenieren Menschen. Kopfarbeiter wie auch Bildästheten werden überrascht sein über diese ungewöhnlichen neuen, frischen Fotografien.

Zeitraum: bis 17.02.2018
Ort: Projektraum der Fotoszene im Atelier- und Galeriehaus Defet, Gustav-Adolf-Straße 33, 90439 Nürnberg
Öffnungszeiten: Sa: 12-15 Uhr
Eintritt: frei

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Polenallergie – Impfung Nr. 9/2017

Konzertreihe
Klären wir alle Polenallergiker und Impfgegner zunächst einmal auf: Unter einer Allergie versteht man eine Fehlreaktion des Immunsystems gegen eigentlich harmlose, körperfremde Substanzen. Manchmal ist eine Hyposensibilisierung möglich, diese dauert oft mehrere Jahre. Es geht bei uns aber auch schneller: Mit nur 4 intensiven Einheiten sind sie dabei - es ist sogar möglich, dass schon eine einzige Impfung Besserung verheißt! In kleinen Dosen werden im Herbst Jazz, Folk, Punk und Electro - alles made in Poland - verabreicht. Ein Breitband-Antihistaminikum par Excellence also!

Zeitraum: bis 25.11.2017
Ort: diverse Orte, Nürnberg
Eintritt: € 7,- bzw. 8,-

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Giorgio Hupfer: Du sollst Dir kein Bild machen

Ausstellung
Dem Ausnahmekünstler Giorgio Hupfer (1958-2012) widmet die Kunstvilla anlässlich seines 5. Todestags die umfangreiche Retrospektive „Du sollst Dir kein Bild machen” mit Leihgaben aus dem Nachlass und aus Privatbesitz. Maler, Zeichner, Musiker, Dichter, daneben Kunstraucher, Performance- und Aktions-Künstler, Filmemacher – Giorgio Hupfer ließ sich nicht auf eine Gattung festlegen.

Sein Kosmos beruht auf imaginierten familiären wie auf realen geografischen Koordinaten: als Wanderer zwischen den Welten ist er in Erinnerung geblieben. Die Ausstellung zeigt einen Querschnitt durch sein bildnerisches Schaffen und vermittelt seine Performances anhand von Originalaufnahmen.

Zeitraum: bis 15.04.2018
Ort: Kunstvilla im KunstKulturQuartier, Blumenstraße 17, 90402 Nürnberg
Öffnungszeiten: Di.-So. 10-18 Uhr; Mi. 10-20 Uhr
Eintritt: € 5,-/2,50

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Von der Kunst, ein Teehaus zu bauen

Exkursionen in die japanische Ästhetik
Die Ausstellung Von der Kunst, ein Teehaus zu bauen lädt zu Streifzügen durch die Welt der japanischen Ästhetik ein. Ausgangspunkt der musealen Entdeckungsreise ist das traditionelle japanische Teehaus, ein Ort spiritueller Erfahrung. Begründet wurde diese Praxis durch den berühmten Teemeister Sen no Rikyû (1522–1591), der die Teezeremonie als ein synästhetisches Ereignis verstand. Teehäuser, so Rikyûs Empfehlung, sollen betont einfach sein und aus Materialien bestehen, die dem Verschleiß und den Witterungseinflüssen kaum widerstehen können.

Aus der japanischen Teekultur und ihrer Verbindung zum Zen-Buddhismus geht eine Ästhetik der Leichtigkeit, der Fragilität und des Ephemeren hervor, der wir Objekte von überwältigender Schönheit verdanken. In der Ausstellung werden die grundlegenden Gedanken der japanischen Tee-Ästhetik im Rahmen von sieben thematischen Sektionen entfaltet und erlebbar gemacht. Die in den Sektionen ausgestellten Werke aus Kunst, Architektur, Design und Fotografie sind Teil einer kulturgeschichtlichen Entwicklung. Die Autorinnen und Autoren der ausgestellten Werke vollbringen gewandte Transferleistungen: Im Dialog mit handwerklichen und gestalterischen Traditionen aktualisieren sie die zentralen Motive und Themen der Teekultur unter Verwendung aktueller Werkstoffe und innovativer Formen.

Zeitraum: bis 18.02.2018
Ort: Neues Museum, Klarissenplatz, Nürnberg
Öffnungszeiten: Di.-So. 10-18 Uhr; Do. bis 20 Uhr
Eintritt: € 6,-/5,-

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