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Klassik Open Air mit der Staatsphilharmonie Nürnberg

Jahresmotto: Blue Note
Von Nürnbergs sonnigstem Speisesaal zu Europas grünstem Konzertsaal: Wenn der Himmel das Licht dimmt, wandelt sich der Luitpoldhain von der Picknickwiese zur Spielwiese der großen Nürnberger Orchester – und das nun schon zum 20. Mal! Im Jubiläumsjahr widmet sich die Staatsphilharmonie Nürnberg am 21. Juli amerikanischen Klassikern des 20. Jahrhunderts.

Beim Familienkonzert ab 11 Uhr ist "Blue Note for familiy" angesagt. Groß und Klein sind dazu eingeladen, sich von der Musik der "Neuen Welt" – unter anderem mit Werken von Leonard Bernstein und George Gershwin – mitreißen zu lassen. Bei entspannter Picknickatmosphäre geht es um 20 Uhr mit dem Abendkonzert weiter. Am Pult ist die neue Generalmusikdirektorin Joana Mallwitz zu erleben, und mit ihr zwei gefeierte junge Musiker – Klarinettist Andreas Ottensamer und Pianist Michail Lifits. Der krönende Abschluss des Abends bilden ein zauberhaftes Wunderkerzenmeer und ein Feuerwerk.

Datum: 21.07.2019, 11:00 Uhr
Weitere Termine: 21.07., 20 Uhr
Ort: Luitpoldhain, 90478 Nürnberg
Eintritt: frei, Vogel-Pin gegen eine Spende von mindestens 5,- Euro

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44. Bardentreffen

World Wild Accordion
Von "A" wie Akkordeon bis "Z" wie Ziehharmonika setzt das Weltmusikfestival in 2019 seinen musikalischen Schwerpunkt auf die "weite wilde Welt" des klingenden Faltenbalgs. Die unterschiedlichen Bauweisen dieses Handzuginstruments sind so weitläufig wie die Musikstile, die es bereichert. Zum "Zug" kommen bei über 20 Schwerpunkt-Konzerten (von insgesamt ca. 90 Shows des Gesamtprogramms) konzertante Akkordeonvirtuosen wie der Franzose Vincent Peirani oder das preisgekrönte britische Youngsters-Duo Will Pound & Eddy Jay.

"Druck" macht der bekannteste Akkordeon-Avantgardist Finnlands Kimmo Pohjonen, seine Lands-Kollegin Johanna Juhola oder Yegor Zabelov aus Weißrussland. Zu Wort kommen aber auch singende Akkordeonistinnen wie z. B. die Kanadierin Wendy McNeill, der kritische US-Amerikaner Daniel Kahn mit seiner Klezmerband Painted Bird, Maxi Pongratz von der bayerischen Dada-Kult-Combo Kofelgschroa oder der Wiener Liedermacher Stefan Sterzinger. Ein Thema also über ein Charakterinstrument, das mehr ist als nur Tasten in Schwarz-Weiß, mit Ecken und Kanten, mit Knöpfen und Falten. "Viel-Falt" im wahrsten Sinne des Wortes. So wie man das vom Bardentreffen kennt und wofür man es liebt.

Zeitraum: 26.07.–28.07.2019
Ort: Altstadt, Nürnberg
Eintritt: frei

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Das Reichsparteitagsgelände im Krieg

Gefangenschaft, Massenmord und Zwangsarbeit
Die Ausstellung geht der weitgehend unbekannten Geschichte des Reichsparteitagsgeländes im Zweiten Weltkrieg nach. Während die Bilder der Reichsparteitage weltweit Berühmtheit erlangten, ist die Umnutzung des Areals als Kriegsgefangenen und Zwangsarbeiterlager zwischen 1939 und 1945 in Vergessenheit geraten.

Die unfreiwillig in die Lager gebrachten Menschen und ihre Erfahrungen stehen im Mittelpunkt der Ausstellung. Eine Vielzahl von Fotos, Zeichnungen, Briefen, Erinnerungen und persönlichen Dokumenten aus Privatbesitz zeigt die Sicht der Betroffenen auf ihre Gefangenschaft, den "Arbeitseinsatz" und die Trennung von der Familie. Biografien einzelner Kriegsgefangener und ziviler Zwangsarbeiter bringen individuelle Schicksale nahe und legen eindrücklich Zeugnis davon ab, dass das Reichsparteitagsgelände im Zweiten Weltkrieg in die rassistische Kriegsführung und nationalsozialistische Vernichtungspolitik eingebunden war.

Zeitraum: bis 02.02.2020
Ort: Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände, Bayernstraße 110, 90478 Nürnberg
Öffnungszeiten: Mo–Fr 8-18 Uhr; Sa+So 10–18 Uhr
Eintritt: frei

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Nürnberg Digital Festival 2019

Das Nürnberg Digital Festival (vormals: Nürnberg Web Week) verbindet Menschen und Organisationen aus Wirtschaft, Technologie, Bildung und Kultur. Konferenzen, Aktionen, Workshops und Treffen beleuchten die zentralen Themen der Digitalisierung, deren Chancen und Auswirkung auf unser Leben. Die Veranstaltungen richten sich an alle, die sich für das Thema Digitalisierung interessieren – an Experten und Entscheidungsträger genauso wie an Kinder, Jugendliche und Senioren.

Zeitraum: bis 22.07.2019
Ort: diverse Orte, Nürnberg

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Zukunft Stadt – Stadt der Zukunft

Ausstellung
Städte sind der Lebensraum der Zukunft, sie sind Motor für Interessen, Innovationen, Hoffnungen und Konflikte. Gebäude sind die sichtbaren Symbole für den Status einer Stadt. Städte sind Lebensraum für Menschen und Ort der Begegnung, Natur wird in die Städte zurückgeholt, die Zukunft liegt in der nachhaltigen Stadt.

Auf diese Thematik nehmen die Gemälde, Grafiken und Fotografien der beteiligten Künstlerinnen und Künstler, Karin Allar, Anna-Maria Kursawe, Ulrike Manestar, Kurt Neubauer, Goda Plaum, Bernd Telle und Axel Voss Bezug.

Zeitraum: bis 08.09.2019
Ort: TÜV Rheinland, Tillystraße 2, 90431 Nürnberg
Öffnungszeiten: Mo–Fr: 9–20 Uhr; So 11–15 Uhr
Eintritt: frei

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Franz Marc auf dem Weg zum Blauen Reiter

Skizzenbücher
Franz Marc, einer der bedeutendsten Maler des Expressionismus in Deutschland, war 1912 Mitherausgeber des Almanachs "Der Blaue Reiter". Das Germanische Nationalmuseum erwarb 1982 aus dem Nachlass des Künstlers 26 von 32 Skizzenbüchern. Diese Nürnberger Gruppe stellt mit 603 Zeichnungen auf 523 Blättern den umfangreichsten Teilbestand in Marcs zeichnerischem Werk dar. Sie zählt zu den Kostbarkeiten der Graphischen Sammlung.

Zeitraum: bis 01.09.2019
Ort: Germanisches Nationalmuseum, Kartäusergasse 1, 90402 Nürnberg
Öffnungszeiten: Di–So 10–18 Uhr; Mi 10–20 Uhr
Eintritt: € 8,-/5,-

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Politische Justiz im Saal 600 – das Sondergericht Nürnberg 1933 bis 1945

Vortrag
Ist der Saal 600 heute vor allem als Austragungsort der Nürnberger Prozesse und somit als der Ort der Überwindung von NS-Unrecht bekannt, so nutzte Ihn vorher schon das Nürnberger Sondergericht für seine politisch motivierten Verfahren und fällte dort im Krieg zahlreiche Todesurteile. NS-Sondergerichte wurden 1933 eingeführt, um die nationalsozialistische Herrschaft auch mittels einer neuen Rechtspflege und neuer Straftatbestände durchzusetzen. Die Sondergerichtsverfahren waren darauf ausgerichtet, eine deutliche Signalwirkung im Sinne nationalsozialistischer Gemeinschaftsvorstellungen zu entfalten.

Das Sondergericht in Nürnberg, als eines von insgesamt 80 im damaligen "Dritten Reich", tat sich, laut Urteil im Juristenprozess, nicht selten durch besonders harte Strafen hervor. Der Vortrag widmet sich diesem besonderen Spruchkörper der NS-Rechtsprechung, seinen Akteuren und Urteilen. Darüber hinaus, stellt er die Frage nach der Instrumentalisierung des Saals 600 für die propagandistische Inszenierung der Verhandlungen.

Datum: 19.07.2019, 19:00 Uhr
Ort: Memorium Nürnberger Prozesse, Saal 600, Bärenschanzstr. 72, 90429 Nürnberg
Eintritt: frei

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Abenteuer Forschung. Entdecken Sie, was wir entdecken!

Ausstellung
Als Schaufenster der Wissenschaft bietet das Germanische Nationalmuseum einen Blick hinter die Kulissen eines kulturhistorischen Forschungsmuseums. Welche Fragen treiben die WissenschaftlerInnen um? Mit welchen geisteswissenschaftlichen und kunsttechnologischen Methoden kommen sie den Geheimnissen auf die Spur?

Die Ausstellung präsentiert zum ersten Mal die faszinierende Vielfalt musealer Forschung. Sie führt von der emotionalen Erfahrung des "Objekts als Rätsel" über die alltägliche Museumsarbeit hin zu strategischen Überlegungen beispielsweise zur Digitalisierung. Anhand prägnanter Themen und jüngst beforschter Objekte wird die Verzahnung von kulturhistorischer und kunsttechnologischer Forschung am Germanischen Nationalmuseum vorgestellt. Erleben Sie selbst die Freude am kritischen Hinterfragen alter Objekte aus stets neuen Perspektiven.

Zeitraum: bis 06.01.2020
Ort: Germanisches Nationalmuseum, Kartäusergasse 1, 90402 Nürnberg
Öffnungszeiten: Di–So 10-18 Uhr, Mi 10–21 Uhr
Eintritt: € 8,-/5,-

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Das Erbe

Politics on the ground
Was erinnern wir? Wie erinnern wir? "Das Erbe – politics on the ground" geht dem Zusammenhang zwischen Orten und Erinnern performativ nach. Gemeinsames Erinnern formt unser kollektives Gedächtnis, die kulturelle Identität.

Mit einem internationalen Ensemble aus 5 Tänzer*innen und 8 Kindern nähert sich PLAN MEE erinnerungskulturell geprägten Orten und untersucht hierbei das kulturelle Gedächtnis. Der zerbrechliche Körper steht dabei im unbeugsamen Raum, was historisch gewachsen ist, formt Wege und Erinnerungen der Performer*innen. Der Zusammenhang zwischen Architektur, Körper und Erinnerung wird zum Ausgangspunkt der Auseinandersetzung über das, was die Geschichte einer Gruppe, einer Gesellschaft ausmachen soll.

Zeitraum: 19.07.–21.07.2019, 20 Uhr
Ort: Katharinenruine, Am Katharinenkloster, 90403 Nürnberg
Eintritt: € 16,-/10,- (Abendkasse); 13,-/8,- (im Vorverkauf)

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Gemeinschaftshaus.Neu.Machen

Online-Bürgerbeteiligung für das neue Gemeinschaftshauses Langwasser
Teilen Sie uns online von 24.06. bis 26.07. Ihre Wünsche und Ideen für das neue Gemeinschaftshaus Langwasser mit!

Gemeinsam mit Ihnen möchten wir das zukünftige Angebot des kulturellen Zentrums Langwassers gestalten. Welches Programm wünschen Sie sich? Was braucht es, damit Sie sich vor Ort wohlfühlen? Und wie können wir Sie dabei unterstützen, selbst Aktivitäten zu starten?

Neben der Online-Bürgerbeteiligung gibt es viele weitere Aktionen im Stadtteil. Alle Informationen zum Beteiligungsprozess, finden Sie auf onlinebeteiligung.nuernberg.de.

Zeitraum: bis 26.07.2019

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Sonja Och: Oh, how I miss you so

Fotoausstellung
USA, Missouri, Clinton: Die 25-jährige Nisha sitzt ihre Haftstrafe im Henry County Gefängnis ab. Sie ist angeklagt, einer Frau die Nase während eines heftigen Streites abgebissen zu haben. Beide Frauen standen unter Drogeneinfluss. Drei Wochen bevor Nisha ins Gefängnis gehen musste, brachte sie ihre Tochter Lyla zur Welt. Seitdem sind acht Monate vergangen, während denen Nisha ihr Baby nicht anfassen und nur über einen Monitor sehen durfte.

Die Fotojournalistin Sonja Och erzählt uns in eindringlichen Bildern die Geschichte der jungen Nisha. Am So, 30. Juni um 12.00 Uhr findet in unserem Projektraum ein Künstlergespräch mit der Fotografin statt.

Zeitraum: bis 28.07.2019
Ort: Fotoszene Nürnberg e. V., im Atelier- und Galeriehaus Defet (Galerieeingang im EG), Gustav-Adolf-Straße 33, 90439 Nürnberg
Öffnungszeiten: Sa+So von 12-15 Uhr

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