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Stadt(ver)­führungen

Visionen
Nürnberg macht sich fit für die Zukunft. Und die Kultur dient dabei als Zugpferd; gerade in der Entwicklung einer Vision für eine lebenswerte (Kultur-)Stadt 2025 und darüber hinaus. Und Fürth feiert sein Jubiläum "200 Jahre eigenständig". Was lag für die Stadt(ver)führungen 2018 also näher, als sich dem Thema "Visionen" zu stellen?

Über 350 sachkundige Bürgerinnen und Bürger, bekannte Persönlichkeiten, professionelle Stadtführerinen und Stadtführer sowie engagierte Vereine und Institutionen vermitteln ihre Visionen der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Lassen Sie sich also von über 350 Führerinnen und Führern mit ihren über 800 Angeboten zu 503 Themen (ver)führen!

Zeitraum: 21.09.–23.09.2018
Ort: diverse Orte, gesamtes Stadtgebiet von Nürnberg und Fürth
Eintritt: € 8,-

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Boulevard Babel

Aktionstag im Rahmen der Kulturhauptstadtbewerbung
Als Aktionstag zur Kulturhauptstadtbewerbung findet am 29. September 2018 der Boulevard Babel als Plattform für verschiedenste Beteiligungsprojekte und Zukunftsideen statt. Zusammen mit den Nürnbergerinnen und Nürnbergern, Anwohnerinnen und Anwohnern, Vereinen, Künstlerinnen und Künstlern und Institutionen wird die Wölckernstraße für einen Tag in einen vielsprachigen, multikulturellen Kunstboulevard mit Kultur für ALLE, Kunst von ALLEN und In ALLEN Sprachen. Der gesperrte Straßenabschnitt wird mit Rasen begrünt und lädt zum Ausruhen, Essen, Austauschen, Diskutieren, Spielen und Flanieren ein. Die Läden, Häuser, Lokale und Hinterhöfe werden zu Bühnen, Museen und Theatern umgestaltet und dienen als kulturelle und kommunikative Anlaufpunkte.

Als Straße der Sprachen steht auf dem Boulevard Babel das Sprechen und Kommunizieren im Mittelpunkt. Auf dem Aktionstag wird dies auch als Bewegung, Spielen und Musik verstanden. Gesprächsanlass ist die Liebe: Liebe zu Nürnberg, Liebe in Nürnberg, Liebe überall. So wurden zum Beispiel in der Vorbereitung Liebesgeschichten von Nürnbergerinnen und Nürnbergern gesammelt, die von beteiligten Akteuren auf dem Boulevard Babel umgesetzt werden. Außerdem werden Szenen aus Romeo und Julia von Bürgerinnen und Bürgern in verschiedensten Sprachen und adaptierten Versionen auf einem Balkon im Hinterhof gezeigt.

Da Liebe auch sachbezogen sein kann, laden wir alle Besucher ein, am 29.9.2018 einen Gegenstand ihrer Wahl mitzubringen, der für sie prototypisch für ihre Liebe zu Nürnberg ist. Dadurch entsteht auf dem Boulevard Babel ein Museum für einen Tag mit Lieblingsobjekten, die beim Verlassen der Veranstaltung wieder mitgenommen werden dürfen.

Datum: 29.09.2018, 13–19 Uhr
Ort: Südstadt, Wölckernstraße zwischen Pillenreuther Straße und Hummelsteiner Weg, Nürnberg
Eintritt: frei

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Horst Schäfer + Lena Mayer

Ausstellung
Horst Schäfer und Lena Mayer zeigen Bilder aus Nordamerika und Kanada. Der Schwarzweißfotograf zeigt teils unveröffentlichte Arbeiten aus seiner fast zwanzigjährigen Schaffenszeit in Übersee zwischen 1960 und 1980. Die junge Nürnbergerin antwortet darauf mit dem unverstellten Blick ihrer ersten Nordamerika-Reise im Sommer diesen Jahres. Im Spannungsfeld von Unterschied und Gemeinsamkeit treten Zeit, Technik, Farbe und Blickwinkel in einen fotografischen Dialog.

Filmvorführung „Der Grosse Unbekannte – Horst Schäfer” und Gespräch mit Autor Michael Aue am Mittwoch, 26. September um 20 Uhr in unserem Projektraum.

Zeitraum: bis 03.11.2018
Ort: Atelier- und Galeriehaus Defet (Galerieeingang im EG), Gustav-Adolf-Straße 33, 90439 Nürnberg
Öffnungszeiten: samstags 12-15 Uhr
Eintritt: frei

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News Flash

Ausstellung
Die Verbreitung von Informationen während des sogenannten Arabischen Frühlings (2011) gilt als Wendepunkt in der Nachrichtenübermittlung: Waren bis dahin die klassischen Informationswege Fernsehen, Radio, Printmedien sowie deren Online-Angebote relevant, so ändert sich dieses nun dramatisch. Über die sozialen Medien verbreiten sich Nachrichten in Windeseile. Aktueller geht es nicht – aber was sagt uns diese "Echtzeit"-Übermittlung? Wie reagiert die Kunst auf die Herausforderungen der Social-Media-News? Ist mit dem Paradigmenwechsel lediglich ein Wechsel der Medien erfolgt oder lassen die Veränderungen und die damit verbundene Digitalisierung der Gesellschaft auch Rückschlüsse auf einen generellen Wandel der Informationsaufnahme zu?

Oft sind es die Kunstschaffenden, die einen medialen Paradigmenwechsel zuerst wahrnehmen und verarbeiten, denn das Bild und die Bildanalyse sind ihr originäres Material. Die Veränderungen durch die Fotografie und später durch den Film bzw. das Video sind hierfür eindrückliche Beispiele. Wie reflektieren also zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler die Veränderungen im Zeitalter von Robots, Fake News und Filterblasen?

Die internationale Gruppenausstellung NEWS FLASH vermittelt einen aktuellen Überblick, wie sich durch die neuen Technologien unser gewohntes Bild der Nachrichtenübermittlung und -aufnahme verändert hat und weiter verändern wird.

Zeitraum: 26.09.–18.11.2018
Vernissage: 26.09.2018, 19:00 Uhr
Ort: Kunsthaus im KunstKulturQuartier, Königstr. 93, 90402 Nürnberg
Eintritt: € 5,-/2,50

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"being Don Quijote?" nach Cervantes

Theater
Begeben Sie sich auf eine abenteuerliche Tour durch Gostenhof und folgen Sie den Spuren von Don und Sancho Panza. Wir starten am Gostner und marschieren unweit des Theaters in einen verwilderten Garten, um die Verrücktheiten Dons hautnah zu erleben. In diversen verwunschenen Hinterhöfen versuchen die beiden Antihelden mit vollem Körpereinsatz zu ergründen, was nun Wahrheit oder nur Einbildung ist. Begleitet werden die wilden Abenteuer der beiden von amüsanten, musikalischen Intermezzi. Die Tour de force endet dann wieder heiter, aber auch melancholisch am Gostner.

Die Welt ist aus den Fugen – doch was soll man tun? Lamentieren, den Kopf schütteln, im Internet bissige Kommentare verfassen? Auf den Ritter in glänzender Rüstung warten, der schon alles in Ordnung bringen wird? Oder man nimmt die Dinge einfach in die Hand und wird selbst zum Helden. Dabei ist nie ganz sicher: Ist Don Quijote ein Wahnsinniger, ein Träumer oder doch ein Visionär? Ist er mutig, tapfer oder doch einfach nur verrückt? Über 400 Jahre nach Erscheinen des Romans übt die Figur des "sinnreichen Junkers" immer noch eine große Faszination aus. Vielleicht brauchen wir mehr Don Quijotes in unserem Alltag. Um dem Phänomen näher zu kommen, begeben wir uns gemeinsam mit dem Ritter von der traurigen Gestalt und seinem Knappen auf Wanderschaft.

Zeitraum: bis 19.10.2018, jeweils 20 Uhr
Ort: Gostner Hoftheater, Austr. 70, 90429 Nürnberg
Eintritt: € 17,60/13,20

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Retrospektive Ingmar Bergman

Film
Der schwedische Dramatiker, Drehbuchautor, Theaterund Filmregisseur Ingmar Bergman (1918–2007), dessen 100. Geburtstag dieses Jahr weltweit mit Retrospektiven begangen wird, ist eine der überragenden Persönlichkeiten der Geschichte des Films. Bergman, der als Inbegriff eines philosophisch anspruchsvollen Autorenkinos gilt, wurde 1997 in Cannes mit der Ehrenpalme als „Bester Filmregisseur aller Zeiten“ ausgezeichnet. Das Filmhaus zeigt 14 Filme Ingmar Bergmans aus den Jahren 1952 bis 1983. Am 28. September wird Prof. Dr. Thomas Koebner einen Vortrag über Ingmar Bergmans filmisches Schaffen halten.

Im Zentrum von Bergmans umfassenden Werk stehen existenzielle Themen wie der Tod, die Suche nach Gott und zwischenmenschliche Beziehungen. In seinen Filmen gibt es – mit seltenen Ausnahmen – wenig Personen und wenig Handlung. Die Zahl der Szenen ist meist ebenso eng begrenzt, wie die Zeit, von der erzählt wird. Statt für komplexe Handlungskonstellationen interessiert sich Bergman für die Konflikte im Inneren des Menschen.

Zeitraum: bis 02.10.2018
Ort: Filmhaus, Königstraße 93, 90402 Nürnberg
Eintritt: € 7,-/6,- (je Film)

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Das Ka­bi­nett der ver­ei­nig­ten Ver­gan­gen­hei­ten

Schauspiel
1918 – 1968 – 2018… 2068? Blicken wir von 2018 aus zurück, jähren sich revolutionäre Beben im 50-Jahres-Abstand. Was für eine Revolution wäre heute fällig? Und trauen wir uns – wie die vergangenen Revolutionäre – entschieden in die Zukunft zu denken? Heute zu erfinden und zu erkämpfen, was 2068 Jubiläum feiern könnte?

Politisch haben wir im Jahr 2018, so scheint es, mit der Gegenwart genug zu tun. Aber was, wenn es sich genau umgekehrt verhält? Angenommen das Politische ist uns in Wirklichkeit unmerklich abhanden gekommen, weil wir vergangenheits- und zukunftsvergessen geworden sind, nur noch in der Gegenwart leben. Politik aber, die Gestaltung unseres Lebens in Gesellschaft, geht nur aus dem Wissen um die Vergangenheit heraus, den Blick in die Zukunft gerichtet. Wir brauchen also wieder mehr Vergangenheit!

Das Künstlerinnen-Kollektiv geheimagentur lässt Situationen, Einrichtungen, Institutionen entstehen, die wie Fiktionen erscheinen und dann doch die Realitätsprüfung bestehen. In der 3. Etage des Staatstheaters lädt sie nun, knapp hundert Jahre nach dem kurzen Frühling der Räterepublik, alle Nürnbergerinnen ein, ihrer Vergangenheit eine Stimme für die Zukunft zu geben. Werden Sie Teil des Kabinetts der Vereinigten Vergangenheiten! Denn mit Ihnen kann eine reale Utopie mitten in Ihrer Stadt entstehen.

Zeitraum: 30.09.–20.11.2018
Ort: Staatstheater Nürnberg, Schauspielhaus, 3. Etage, Richard-Wagner Platz 2-10, 90443 Nürnberg
Eintritt: € 15,30/11,50

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Klassen-Kämpfe. Die Schülerproteste 1968 bis 1972

Ausstellung mit Lernlabor
Parallel zur "1968er Revolte" und weit darüber hinaus revoltierten vor rund 50 Jahren auch Schülerinnen und Schüler und begannen damit oft zum ersten Mal Demokratie mitzugestalten. Die Ausstellung möchte an dieses in Öffentlichkeit und Forschung bislang kaum bekannte Phänomen erinnern und damit vor allem unter heutigen Jugendlichen das Interesse für Geschichte und Demokratie stärken. Im Mittelpunkt steht die Perspektive damaliger Schülerinnen und Schüler beziehungsweise die für Bildung und Demokratie durchaus erfolgreiche Schülerbewegung der Jahre 1968 bis 1972 sowie der Vergleich der beiden Ballungszentren Nürnberg und Frankfurt am Main. Thematisiert werden dabei auch die tiefgreifenden sozialen, kulturellen und politischen Veränderungen im Vorfeld und im Verlauf der "1968er Revolte".

Zeitraum: bis 28.10.2018
Ort: Museum Industriekultur, Äußere Sulzbacher Straße 62, 90491 Nürnberg
Öffnungszeiten: Di-Fr 9-17 Uhr; Sa+So 10-18 Uhr
Eintritt: € 6,00/1,50

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